Reviews:

 

 Split LP with Odium Immortalis:

 • Blackmetal.at

 • FinalWar

 • Bloodchamber

 • Deadfall

 • Hateful Metal

 

 

 Demotape:

 • Blackmetal.at  (2002)

Von FEINDBILD MENSCH hatte ich im vorhinein eigentlich nur Gutes gehört und wurde auch nach dem einlegen des Tapes (das übrigens mit einem an einem Bändchen befestigtem Pentagramm verziert war) nicht enttäuscht. Hier wird größtenteils schneller und kühler BM geboten, der jedoch auch von guten Midtempo Parts und unter anderem auch Samples (diese sind hier auf keinen Fall übertrieben und fallen nie negativ auf) unterstützt wird. Es überwiegt hier jedoch deutlich das "Gebolze". Der Sound ist für ein Tape relativ gut muss ich sagen und man kann die Strukturen und diversen Instrumente gut erkennen, wobei die Drums wohl etwas zu laut abgemischt wurden (aber das dürfte einen echten Liebhaber der Musik nicht stören). Die Stimme ist teils tief, teils etwas kreischend und an manchen Stellen fallen diese sogar zusammen und fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Mit Vergleichen tue ich mir bei dieser Band schwer und ich will diese hier auch gar nicht anwenden, da sie genug Eigenständigkeit besitzt um solche ziehen zu können.


FAZIT:

Das Tape hat mich zwar nicht unbedingt vom Sessel gehauen (rein musikalisch gesehen), aber ich kann dieser Band guten Gewissens eine gute Punktezahl geben. ^

 

 

 • Eiszeit-Magazin (2002)

Der Name macht selbstverständlich neugierig! Klingt großartig, ist prägnant und aussagekräftig, da bleibt nur zu hoffen, daß es die Band auch schafft dies umzusetzen...
Ja, und eigentlich klappt es schon ganz gut, sicherlich, der Klang ist etwas wackelig und dünn aber man kann wohl nicht erwarten, daß eine Band mit dem Namen FEINDBILD MENSCH uns wohlgesonnen ist und uns einen Hörschmaus erster Güte präsentiert - nein, ein gewisses Maß an Leiden scheint durchaus konzeptionell dazuzugehören und es hält sich zugegebener maßen in Grenzen. Aber was genau ist auf diesem Tape zu hören? Gute Frage! Also ich würde es als bodenständigen Black Metal, im unteren drittel des obersten Geschwindigkeitsspektrums, charakterisieren, wobei das zweite Lied "Against..." nach unten hin ausbricht und einfach im Midtempobereich anzusiedeln ist. Der Titelsong selbst ist wiederum schneller, haßerfüllter und energiegeladener. Der Gesang kommt gut rüber, nicht zu kreischig aber eben auch nicht zu tief, also genretypisch kann man sagen. Die Musik hält sich gut die Waage zwischen Melodien, Rhytmuswechseln und Monotonie. Alles in allem kann man zum Ankauf dieses Tapes raten, zu beziehen gibt es die MC entweder bei der Band direkt oder aber über No Colours Records bzw. Christhunt-Production

 

 

 • Kriegsgefluester Zine (2003)

Wow! Reinoptisch gesehen, macht die Hülle der "Feindbild Mensch" Demo Kassette" ja schon einmal guten Eindruck. Ein Okkultwirkendes, mit einem Pentagramm versehenes Siegel, ziert die Hülle des Tonträgers. So was schürt doch gleich mal zu beginn hohe Erwartungen, zumal eine solche Gestaltung ja auch nicht alltäglich ist. Im Großen und Ganzen, kann man sagen "Feindbild Mensch" halten das, was die Gestaltung der Kassette verspricht. Geboten wird einem recht eigenständiger und Kühler Black Metal. Die Atmosphäre welche beim hören entsteht, kann man im weitesten Sinne als Düster und kalt bezeichnen. Da der gebotene Metal doch einen gewissen "Bolzcharakter" hat, ist die düstere Stimmung leider nicht immer konstant. Eine raue, leicht kratzige Stimme keift die Liedtexte in bekannter Black Metal Manier zur Musik passend Vor. Ein Geschwindigkeitsrekord, will man hier mit Sicherheit keinen aufstellen, dennoch ist die Musik stellenweise recht flott. Da die einzelnen Lieder für meinen Geschmack, doch eher eine etwas kurze Spielzeit haben, ist der "Hörspaß" leider nicht von allzu langer Dauer. Fehler oder lästige "Schnitzer" gibt es auf dem Demo Tape keine, lediglich die Drums sind im Verhältnis zu den restlichen Instrumenten Stellenweise etwas zu laut, was aber auch nicht wirklich stören ins Gewicht fällt.

Fazit: Ordentliche Demo Kassette, die Band sollte man mal im Auge behalten. Wer Interesse an dem Demo Tape haben sollte, müsste sich ranhalten, da es soviel ich weiß, nur noch wenige Kopien gibt.

 

 

 Interviews:

Ostfront Production (2002)

Final War (2002)